
Am 18. -20. Jänner fand im Stubaital (Neustift) der 18. Stubaicup statt. Wir fuhren um 6h30 zuhause weg und kam 4,5 stunden später in Neustift an. Zuerst bezogen wir das Zimmer , zu meinen Erstaunen war das Zimmer rießengroß und schön (nur weiter zu empfehlen).Danach gings gleich zur Veranstaltung, 10min zufuß unter einem bunten Himmel voller Gleitschirme. Angekommen musste ich feststellen das das ganze um 1/3tel gewachsen ist. Aber nach 5 Minuten schon der erste unfall ein deutscher Pilot machte noch einen Wingover und pendelte sich mit voller Wucht in den Boden. Es wurde Startverbot erteilt und die sich noch in der Luft befindenden Piloten wurden aufgefordert den Luftraum für den Heli frei zu machen. Der Öamtc Hubschrauber brachte ihn ins Lkh Innsbruck.
Mit vielen Promotionflüge wurden die neuesten Schirme vorgestellt. Neues von Advance der Bi-Beta und Sigma, Wings of Chance Crossblade 1/2er/ Swing Mistral /von Gin und Paratech die Speedglider/Airwave Sport4 und von Nova der Mentor und der neueste Wettkampfschirm Triton. Habe einen Nova Teampilot gefragt ob der Triton ein Schirm für den Einstieg in die Wettkampfklasse sei? Antwort: Momentan nicht, ein Klapper mit dem flügel sei keine feine sache. Aber der Schirm ist noch nicht ganz fertig, aber das Endprodukt wird wohl etwas gutmütiger. Viel wurde mir nicht verraten nur das er über 70km/h und eine Streckung über 7 hat. Noch ein paar Neuigkeiten gibts von Sky ein Wenderucksack mit integrierten Retter, Michael Nessler baut Gurtzeuge über Karpofly nach Maß und ein Buch (Nestflucht).

Besonders aufgefallen sind mir die vielen Speedglider die vom Himmel runterkrachten, eine wirklich Sensationelle sache das muss man gesehen haben. Die Ifinity Tamblings von Bernd Hornböck waren auch wunderschön.Weniger gut hat mir die Flugpause von 1er Stunde gefallen um Mad Mike Küng und ein paar Basejumper freien Luftraum zu gewähren. Ein paar Unfälle hat es noch gegeben, einen zweiten mit Hubraubereinsatz , ein Pilot wollte noch in letzter sekunde eine Bodenspirale anreißen und überzog den Schirm negativ und pendelte in den Boden. Ein Gerücht, Mike Küng ist der neue Geschäftsführer der Flugschule Parafly. Am Sonntag um 3 war das ganze Spektakel vorbei. Die Veranstaltung war insgesamt gut gelungen und war sehr infomationsreich. Fuhr nach einen Rat von Reinhold (einem Tiroler Freund) über Italien nachhause, das ersparte mir die teure Maut und 100 km strecke leider bei gleichbleibender fahrtzeit.
Freue mich schon aufs nächstemal
Bilder in der Galerie!
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